Freisinger Bank Freising

In vollverglasten Gebäuden fallen im Sommer hohe Kosten für Kühlung und Lüftung an. Hier ist intelligente Haustechnik gefragt: In der Freisinger Bank sorgt die natürliche Kälte des Grundwassers für ein kühles Raumklima - und das quasi zum Nulltarif.

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Mit ihrer modernen Glasfassade bildet die neue Hauptgeschäftsstelle der Freisinger Bank, seit ihrer Fertigstellung im Jahr 2009, einen Blickfang am südlichen Eingang zur Freisinger Innenstadt. Auf vier Obergeschossen und einem Untergeschoss mit Tiefgarage bietet das Gebäude auf rund 4.900m² Platz für ca. 70 Mitarbeiter.

Den Mittelpunkt des Innenbereichs bildet ein lichtdurchflutetes Atrium aus Glas und Stahl, welches sich von der Schalterhalle aus über alle Geschosse erstreckt und das gesamte Gebäude mit Tageslicht versorgt. In den oberen Geschossen befinden sich Büros und Konferenzräume. Im Kellergeschoss ist Platz für die Haustechnikzentrale, Lagerräume, Archive sowie eine Tiefgarage mit 79 Stellplätzen.

Der Beheizung und Kühlung des gläsernen Gebäudes wurden bereits während der Planungsphase besondere Aufmerksamkeit gewidmet, um den Kriterien der Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit gerecht zu werden. So wird das Gebäude mit sechs Grundwasser-Wärmepumpen und einer Leistung von je 80 kW beheizt. Besonders ökologisch ist die Kühlung des Hauses während der Sommermonate. In der heißen Jahreszeit wird kaltes Wasser aus den Grundwasserbrunnen durch Rohrleitungen in den Geschossdecken gepumpt und kühlt so die Luft in den Räumen. Die Betriebskosten dieser passiven, umweltschonenden Kühlung durch Nutzung des Grundwassers sind quasi gleich null.

Architekt | Architekturbüro Wacker, Nandlstadt